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Pellets
Rhein-Main.
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Was
sind Pellets? |
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(Quellen siehe Impressum!)
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Holzpellets sind ein zu
stäbchenförmigen Pelletsgepresstes Brennmaterial aus Holz. Sie werden in
speziellen Pelletheizungen verfeuert.
Holzpellets werden
in den meisten Fällen in der Nähe des Verbrauchsortes hergestellt.
Allerdings ist das Netz der Produktionsbetriebe in Deutschland noch nicht so
dicht wie z. B. in Österreich. Als typische Hersteller kommen große Säge-
und Hobelwerke in Betracht, bei denen der Rohstoff (Säge- und Hobelspäne)
vor Ort als Koppelprodukt anfällt. Die Späne werden meistens mit Abwärme aus
den vorhandenen Heizkraftwerken getrocknet und von Verunreinigungen befreit.
Danach werden sie in Hammermühlen auf eine gleichmäßige Größe gebracht und
weiter in Rund- oder Flachmatrizen zu den Pellets verpresst.
Pellets werden in Pelletieranlagen (Palletpressen) hergestellt.
Dabei wird das Material mit großem Druck durch eine Stahlmatrizegepresst und
verbindet sich ohne Zugabe von Bindemitteln durch das holzeigene Lignin. Um
dies zu unterstützen können natürlich Bindemittel wie Stärke oder Melasse in
einer Menge von etwa 0,2 bis 2 Prozent zugegeben werden. Beim Austritt aus
der Matrize werden die Stränge durch ein Abstreifmesser auf die gewünschte
Länge abgeschnitten. Der Durchmesser der Pellets wird durch den Durchmesser
der Presskanäle vorgegeben. Durch einen Matrizenwechsel kann die Stärke der
Pellets verändert werden.
Der Energieaufwand bei der Pelletherstellung beträgt üblicherweise bei
Verwendung von trockenem Restholz ca. 2,7% des Energiegehaltes. Wird
hingegen feuchtes Industrie- oder Waldrestholz zur Pelletierung benutzt,
kann die benötigte Energie zwischen 3 und 17% betragen (Im Vergleich:
Bereitstellungsaufwand von Heizöl: 12%). Die meist vorhandene Nähe des
Herstellungsbetriebes lässt die Umweltbilanz noch besser ausfallen: Lange
Transportwege entfallen. (Quelle siehe Impressum).
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M 7135
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Normung.
Merkmale für Qualitätspellets beinhalten die beiden nebenstehende
Normenkennzeichen DIN+
und M 7135. Bei der DIN+ handelt es
sich um eine Zertifizierung, die über die Forderung der Deutschen DIN
51731 hinausgeht und im wesentlichen aus der Österreichischen Norm M
7135 kommen. |
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